Stammtisch vom SVR beim Lindenwirt

Am Freitag den 07.Februar fand beim Lindenwirt Kappel a. Krappfeld der Stammtisch vom Schweinevermarktungsring (SVR) statt.

Die Themen waren : RIKA – Stickstoffgenerator für Ganzkornsilos- Die innovative Lösung zur kostengünstigen Konservierung hochwertiger Futtermittel.

Wasseralm-Wasserqualität, ein Kärntner Unternehmen. Einfluss auf die Tiergesundheit und Trinkwasserdesinfektion. Die Wasseralm Produktionsmaschine produziert hygienisch einwandfreies Trinkwasser für unsere Gesundheit und unserer landwirtschaftlichen Nutztiere.

Danach gab es eine zünftige Jause , vom Lindenwirt. Danke unseren Vorstandsmitglied Egger Martin für die Organisation des Stammtisches!

Ferkelpreise steigen um 10 Cent

In der gesamten EU sind Ferkel knapp. Vor allem in Deutschland liegt das Angebot weit hinter der Nachfrage. Der Höhepunkt der Ferkelknappheit soll aber noch nicht erreicht sein.

Die Ferkel bleiben auf den europäischen Ferkelmärkten sehr gut nachgefragt. Der Bedarf hat in vielen EU-Ländern in den letzten beiden Wochen sogar nochmals zugenommen. Dem gegenüber steht ein im Vergleich mit den letzten Jahren deutlich geschrumpftes Ferkelangebot. Eine besonders ausgeprägte Ferkelknappheit besteht bei unseren Nachbarn in Deutschland.

Die jahrzehntelange Vernachlässigung der deutschen Ferkelbranche und die aktuelle Verunsicherung durch Rechtsunklarheiten lässt die Ferkelmengen in den Keller rutschen. Nun brechen auch noch zunehmend, früher gewohnte Ferkelmengen aus Dänemark für den deutschen Markt weg, da sie dort selber benötigt werden. Diese Marktsituation lässt die Ferkelpreise weiter steigen und die Spitze ist noch nicht erreicht.

Auch am heimischen Ferkelmarkt liegt die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage in einer Ausprägung vor, wie sie in dieser Form noch nie war. Der Höhepunkt der Ferkelknappheit dürfte dabei erst im März erreicht werden. In allen Bundesländer wachsen die Wartezeiten für die Mäster im Ferkelbezug immer noch an.  

Ferkelpreis steigt auf 3,45 €

Die Ferkelknappheit nimmt im gesamten EU-Raum völlig außergewöhnliche Formen an. Die Ferkelnotierung steigt bei uns um 10 Cent auf 3,45 €.

War man bis jetzt um diese Zeit eine durchaus insgesamt gesehen knappe Ferkelversorgung gewohnt, liegt heuer ein extremes Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage vor.

Zum einem haben die Mäster nicht zuletzt wegen der guten Marktaussichten einen ungewöhnlich hohen Ferkelbedarf, zum anderen fallen die Angebotsmengen so niedrig, wie nie zuvor im EU-Raum aus.

Selbst die typischen Ferkelexportländer Dänemark und Holland müssen ihre gewohnten Exportmengen deutlich zurücknehmen. Deutschland ist von diesen Mengenreduktionen besonders betroffen. Diese Knappheit führt zu deutlichen Ferkel-Preisanstiegen im gesamten EU-Raum.

Bei uns in Österreich steigen die Wartezeiten für die Schweinemäster beim Ferkelbezug weiter an. Eine Entspannung ist für die nächsten Wochen nicht in Sicht. Das heimische Ferkelangebot hat den Tiefstand noch nicht erreicht.  

Tönnies plant die Revolution im Schweinestall

Clemens Tönnies schraubt am Billy- Regal der Schweinehaltung. Der Schlachtriese will 500 tierwohl-optimierte Musterställe bauen lassen.

Deutschland größter Schweineschlachter, Clemens Tönnies, will die Schweinehaltung revolutionieren. Wie der Firmenchef in einem Interview mit der Lebensmittelzeitung ankündigte, will er 500 kostengünstige Standardställe bauen lassen.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte gegenüber agrarheute, dass die Vorbereitung für den Musterstall auf Hochtouren laufen. Ziel ist ein tierfreundlicher Offenfrontstall. Er soll die Anforderungen der Haltungsform zwei bis vier erfüllen. Aufgrund der hohen Stückzahl soll der Stall dennoch kostengünstig sein, quasi das „Billy-Regal“ der Schweinehaltung.

Nach Angaben des Sprechers werden im Auftrag von Tönnies gerade verschiedene Stallkonzepte geprüft und verglichen. Der ideale Stall soll im Frühjahr oder Sommer fertig entwickelt sein. Die Einführung in die Praxis soll noch in diesem Jahr starten. Angeblich gibt es bereits zahlreiche interessierte Landwirte.

Um das Stallbaukonzept nutzen zu dürfen, sollen sich die Mäster an einer Baugenossenschaft beteiligen müssen. Damit sei aber keine Lieferverpflichtung der Tiere an Tönnies verbunden, beteuerte der Unternehmenssprecher.

Erster ASP-Fall in Griechenland

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat den ersten ASP-Fall bei Hausschweinen in Nordosten Griechenlands offiziell bestätigt.

In Griechenland hat es den ersten offiziell bestätigten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gegeben. Wie das Fachmagazin Pig Progress berichtet, wurde das Virus in einem kleineren Hausschweinebestand im Nordosten des Landes in der Region Serres registriert. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat den Ausbruch am vergangenen Freitag bereits bestätigt. Die betroffene Region grenzt an Bulgarien, wo die ASP seit Monaten im Hausschweinebestand und in der Wildschweinepopulation wütet. Auf dem ASP-Ausbruchsbetrieb wurden insgesamt 32 Schweine gehalten, ein Tier war an der Seuche verendet. Die übrigen Tiere wurden gekeult.

Griechenlands Landwirtschaftsminister Makis Voridis betonte, dass die Behörden bereits eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hätten, um die Seuche einzudämmen. Demnach würden alle Hausschweine im Umkreis von 3 km um den Ausbruchsbetrieb getötet. Zudem gelte im Umkreis von 10 km um den Seuchenausbruch ein striktes Transportverbot, bis Tests auf weitere Infektionen abgeschlossen seien. Laut Voridis wurde der Handel mit Schweinefleisch aus dieser Region untersagt.