ASP bei Wildschweinen so hoch wie nie

ASP bei Wildschweinen so hoch wie nie

Fast 10.000 ASP-Nachweise bei Wildschweinen in der EU.

Schon jetzt sind die ASP – Fallzahlen des gesamten Kalenderjahres 2019 übertroffen. Neben Deutschland nahmen zuletzt vor allem in Polen, Ungarn der Slowakei und Rumänien die ASP – Nachweise zu.

In der gesamten Europäischen Union einschließlich der Ukraine, Serbiens und Moldaviens hat es nach ANgaben des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) vom Jahresbeginn bis zum 26.November insgesamt 9.634 ASP – Nachweise bei Wildschweinen gegeben. Damit wird schon jetzt die Fallzahl des gesamten Kalenderjahres 2019 um gut 50% übertroffen. Neben Deutschland nahmen zuletzt vor allem in Polen, Ungarn, der Slowakei und Rumänien die ASP – Nachweise zu. Ausbrüche in Hausschweinebeständen gab es im November bisher nur in der Ukraine und Rumänien.

Erfreulich ist, dass im bisherigen Jahresverlauf weniger Nutzschweinehaltungen von der Tierseuche betroffen waren als im Vorjahr. Bis zum 26.November wurden 1.120 Ausbrüche in Hausschweinebeständen gezählt, im gesamten Jahr 2019 waren es 1.908 gewesen. Mit Abstand führt dabei Rumänien mit 938 ASP – Vorfällen in Nutzschweinehaltungen auch in diesem Jahr die Liste an.