Wenn Bauern nicht zu Wort kommen

Wenn Bauern nicht zu Wort kommen

Wieder einmal wurde die Landwirtschaft in negative Berichterstattung konfontiert.

Am vergangenen Mittwoch wurde auf orf.at ein Artikel über einen Einkaufsführer von Geenpease und der Wiener Tierombudsstelle veröffentlicht, in dem 90% !! des heimischen Schweinefleiches im Handel ein schlechtes Zeugnis ausstellt.

Am selben Abend auf ATV im Anschluß an die Unterhaltungsshow

„Bauer sucht Frau“ wurde unter dem Titel „Was zerstört Österreich“ die Landwirtschaft für die vermeintliche Umweltbelastung an den Pranger gestellt.

Kritik gab es für beide Berichterstatter vom Bauernbund. Wir sind verärgert und fassungslos über eine derart unseriöse Berichterstattung.

Präsident Georg Strasser und Direktor Norbert Totschnig stehen hinter uns Landwirte.“Unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten 365 Tage im Jahr nach den höchsten Umwelt- und Produktionsstandarts weltweit. Es kam bei beiden Berichten kein einziger Vertreter der Bauernschaft zu Wort. Aber wir Bauern und Bäuerinnen laden die NGO gerne auf unsere Höfe ein um einmal mitzubekommen was wirklich Sache ist. Nicht vieleicht einmal nur 8 Stunden zu arbeiten sondern wirklich 14- 16 Stunden, und alle Haltungssysteme zu erleben . Aber auch zu sehen das der Bauer oder Bäuerin in der Nutztierhaltung das Wohl der Tiere sehr am Herzen liegt. Nach offenen Briefen vom Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS) und Oberösterreichs Bauernbund Direktor Wolfgang Wallner an die zwei Negativ-Bericherstatter. Vom orf.at wurde die Online Meldung später um die Stellungnahme von VÖS Geschäftsführer Michael Klaffenböck ergänzt.

Mit solchen Beiträgen werden immer mehr Bürger gegen uns Bauern aufgehetzt! Daher forden die Medien auf die Berichterstattungen in Zukunft fair und seriös mit Meinungen von beiden Seiten zu gestalten.