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42 neue ASP-Fälle in Brandenburg

Brandenburg meldet 42 neue ASP-Funde bei Wildschweinen. Insgesamt wurden bis 7.1.2021 insgesamt 461 infizierte Schwarzkittel entdeckt.

Das für Seuchenschutz zuständige Verbraucherschutzministerium in Brandenburg meldet am 7.1.2021 42 neue, amtlich bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg. Damit erhöht sich die Zahl der ASP-Funde in Brandenburg auf 444. Inklusive der bisher 17 Funde im sächsischen Landkreis Görlitz wurden bundesweit 461 ASP-infizierte Wildschweine entdeckt.

Kein neuer Hot Spot

Nach Auskunft des Ministeriums handelt es sich bei den 42 Fällen ausschließlich um Funde in den bereits bestehenden Kerngebieten in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland. Die Seuchenlage ändere sich dadurch nicht. Gegenüber top agrar bestätigte ein Sprecher des Ministeriums, dass es sich sowohl um Falltierfunde als auch um getötete Tiere aus den aufgestellten Lebendfallen handele. Einen neuen ASP-Hotspot gebe es nicht. Die hohe Zahl der bestätigten ASP-Fälle ergebe sich allein durch einen feiertagsbedingten Rückstau bei den ASP-Untersuchungen im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI).

 Zaunbau macht Fortschritte

Unterdessen schreitet der Aufbau der festen Wildzäune weiter voran. Die innere und äußere Umzäunung der ersten „Weißen Zone“ rund um das Seuchengeschehen in Neuzelle im Landkreis Oder-Spree steht inzwischen komplett. Von der zweiten „Weißen Zone“ im Landkreis Märkisch-Oderland ist der äußere feste Zaun fertiggestellt, von der inneren Umzäunung fehlt jedoch noch ein Stück.