Endlich Ferkelpreise ziehen an

Endlich Ferkelpreise ziehen an

Aufgrund des knapper werdenen Angebots konnten die heimischen Ferkelnotierungen diese Woche um 10 Cent angehoben werden.

Das Ferkelangebot ist im gesamten EU-Raum auf einem überschaubaren Niveau, und die Ferkelzahlen gehen nach unten. Die Nachfrage entwickelt sich immer besser. Nur in Deutschland gibt es in einigen Regionen nach wie vor leichte Angebotsüberhänge, die vor allem wegen Verschiebung bestellter Ferkelpartien entstehen. Der Grund ist noch immer der leichte Rückstau der fertigen Schlachtschweine.

In China sind die Schweinepreise um 13 Prozent abgestürzt. Ursachen sind die rasant wachsenden Schweinebestände und die steigende Schweinefleischproduktion. Das Tempo des Bestandesaufbaues wird der entscheidende Faktor für Preisentwicklung sein, und der Hauptgrund für sinkende Preise, sagte Zhao Guangyu, Analyst für Agrarprodukte gegenüber chinesischen Medien. In einem vor kurzem erschienenen Bericht der Rabobank ging diese bereits davon aus, dass sich die Schweinefleischproduktion in China bis zum Jahr 2024 normalisieren wird.

Und wir in der EU spüren den Rohstoff- Hunger von China bereits . Die Soja und Maispreise klettern auf Rekordnievau.