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Getreidepreise: Darum stürzen sie so weit nach unten

Der Getreidemarkt geriet Ende der vorigen Woche in einen Abwärtsstrudel. Der Grund, vor allem technisch ausgelöste Panikverkäufe und das Einkassieren von Risikoprämien. Doch die fundamentalen Daten lassen eigentlich eine erneute Rallye zu.

Am Terminmarkt in Chicago fielen die Preise für Weizen, Sojabohnen und Mais immer weiter bis auf ihre Tageslimits- und rissen auch die Preise in Europa mit nach unten. Ob das deutlich niedrigere Niveau Bestand hat, oder ob es mit den Getreidepreisen rasch wieder nach oben geht, weil die Korrektur übertrieben war, ist keineswegs sicher.

Am dramatischsten waren in Chicago die Preisabschläge bei Sojabohnen. Hier verlor der vordere Termin am Freitag 59 Cent und fiel auf 1,311 Cent je Buschel. Im Vergleich zur Vorwoche betrug der Rückgang 8 Prozent bzw. 111 Cent. Dieser Absturz zog die europäischen Rapspreise mit nach unten.

Auch die Maispreise mussten in den USA Federn lassen und fielen am Freitag um 24 Cent auf 500 Cent je Buschel. Am europäischen Terminmarkt summierte sich der Wochenverlust für den Mais auf immer noch 6 Euro und der Schlusskurs lag bei 209 Euro je Tonne. Am heutigen Montag scheinen sich die Kurse- ausgehend von den USA- zunächst zu stabilisieren.