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Neue Rekorde beim Fleischimport in China

Aufgrund der Afrikanischen Schweinpest hat China im letzten Jahr eine neue Höchstmenge an Schweinefleisch importiert. Die wichtigsten Lieferanten waren Spanien und die USA.

China hat im vergangenen Jahr infolge der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eine Rekordmenge an Schweinefleisch eingeführt; in diesem Jahr sind die bisherigen Bezugsmengen sogar noch höher. Wie aus Daten der Zollverwaltung hervorgeht, hat die Volksrepublik im ersten Quartal 2021 insgesamt 1,43 Mio. t Schweinefleisch einschließlich Nebenerzeugnissen importiert; das waren 237.400 t oder ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Gros bestand mit 1,14 Mio. t aus frischer und gefrorener Ware, deren Einfuhrvolumen um 22,9 % zunahm. Bei den Schlachtnebenerzeugnissen war der Anstieg mit 9,4 % auf 289.200 t verhaltener.

Mit Abstand wichtigster Schweinefleischlieferant für den chinesischen Markt war Spanien. Die von den Iberern verschiffte Menge legte gegenüber den ersten drei Monaten 2020 um 113,4 % auf 455.200 t zu. Infolge dieser sehr guten Vermarktungsmöglichkeiten wurden die Schlachtschweine in Spanien knapp, und die Notierung am Mercolleida stieg im ersten Quartal 2021 um 33 % an.

Auf Rang zwei der wichtigsten Drittlandsanbieter in China rangierten die USA; diese mussten aber einen leichten Absatzrückgang um 1,2 % auf 209.000 t hinnehmen. Zwar konnte der US-Export von Schlachtnebenerzeugnissen in die Volksrepublik um 64,5 % auf 71.700 t zulegen, doch wog der Rückgang bei der Ausfuhr von frischer und gefrorener Ware mit 18,3 % auf 137.300 t schwerer.

Die Niederlande konnten sich, wie viele andere Staaten der Europäischen Union auch, über einen Anstieg ihrer Schweinefleischexporte nach China freuen. Die Tonnage insgesamt nahm gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 40,1 % auf 140.800 t zu. Dahinter rangierte Dänemark mit einem Absatzplus von knapp 10 % auf 128.600 t, das allerdings durch den stagnierenden Verkauf von Nebenerzeugnissen gebremst wurde. Deutschland hat seine hohen Marktanteile in China nach dem Auftreten der ASP vollständig verloren; auch dies erklärt die starken Zugewinne bei anderen Wettbewerbern.