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Flaute am Fleischmarkt und knappes Schweineangebot

Bei uns in Österreich ist der Schweinemarkt zweigeteilt. Die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen ist rege, aber am Fleischmarkt herrscht Flaute,

Die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen ist anhaltend groß, da das Angebot im Vergleich zu Vorjahren schwächelt. Aber der Fleischmarkt läuft unterschiedlich. Bei klein- und mittelbetrieblichen Unternehmen, die traditionell stärker auf Gastroversorgung ausgerichtet sind, läuft das Geschäft wieder besser, Exportorientierte Großbetriebe kompensieren die China-Exportflaute und lenken zurzeit den Warenstrom verstärkt in Richtung Gefrierlager, und diese namhaften Großabnehmer leisten daher derzeit erheblichen Widerstand gegen Preisambitionen der Erzeugerseite.

In Deutschland herrscht Unruhe am Schlachtschweinemarkt. Das Lebendangebot ist relativ klein und lässt sich gut vermarkten. Gleichzeitig verunsichern Tönnies, Vion und Westfleisch seit letzter Woche die Erzeuger mit Hauspreisen. Händler berichten jedoch, dass diese am Markt kaum eine Rolle spielen. Denn erstens gelten die Hauspreise nur für Schweine ohne Verrtrag und zweitens ist das Lebendangebot so knapp, dass sich Schweine umleiten lasssen.

Der deutsche Ferkelmarkt zeigt sich mittlerweile etwas ruhiger. Das Angebot steigt saisonal etwas und trift auf eine ausreichende Nachfrage. Die Verunsicherung am Schweinemarkt und die hohen Futterkosten bremsen allerdings die Einstallbereitschaft. Die weiteren Aussichten sind stabil.