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Es wird ernst: FLI bestätigt ASP-Fall bei Rostock

Nach Brandenburg und Sachsen hat die gefürchtete Afrikanische Schweinepest (ASP) jetzt Mecklenburg-Vorpommern erreicht.

Jetzt ist es amtlich: Die gefürchtete Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche am Montagabend (15.11.) in Proben aus einem Hausschweinebestand nachgewiesen, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit.

Der betroffene Mastbetrieb liegt in Lalendorf, eine Gemeinde im Süden des Landkreises Rostock. In dem reinen Mastbetrieb werden 4.038 Tiere gehalten. Sie alle werden nun getötet. Die Aktion werde von einer Spezialfirma unter höchsten seuchenhygienischen Vorkerhungen durchgeführt. Sie werde voraussichtlich am Mittwoch beginnen und soll bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Die Suche nach möglichen Übertragungswegen ist bereits angestoßen. So werden sowohl die eingesetzten Futtermittel als auch die Vorlieferanten von Mastferkeln für den betroffenen Betrieb unter die Lupe genommen. Die Biosicherheitsstandards sollen eingehalten worden sein.

Um den betroffenen Betrieb zwischen Güstrow und Teterow sei eine Sperrzone mit 3 km Radius eingerichtet worden, sagte Agrarminister Backhaus auf einer Pressekonferenz. 10 km um den Betrieb besteht eine „Überwachungszone“: Schweine dürfen nur noch nach eingehender Untersuchung herausgebracht werden. Es gelte unbedingt, weitere Verschleppungen zu vermeiden. Nach den Worten von Backhaus befinden sich in dem 10-km-Umkreis insgesamt 20 landwirtschaftliche Betriebe.