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Endlich- Anlaufstelle für unfaire Geschäftspraktiken nimmt Arbeit auf

Ab heute den 1. März wird das neue Fairness-Büro unter der Leitung von Herrn Dr. Johannes Abentung seine Arbeit aufnehmen. Dieses bietet Bäuerinnen und Bauern, die von unfairen Geschäftspraktiken betroffen sind, schnelle, kostenlose Hilfe.

„Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren tagtäglich regionale Lebensmittel unter Einhaltung höchster Standards. Doch statt unsere bäuerlichen Familienbetriebe zu unterstützen, werden sie von großen Handelskonzernen zunehmend unter Druck gesetzt. Um diese untragbare Situation zu verbessern, setzen wir an zwei Hebeln an: Zum einen schieben wir unfairen Geschäftspraktiken wie einseitige Änderungen von Lieferbedingungen, kurzfristige Stornierungen verderblicher Lebensmittel oder auch die Androhung von Konsequenzen gegenüber unbeugsamen Lieferanten einen gesetzlichen Riegel vor. Zum anderen bieten wir Betroffenen mit dem Fairness-Büro aktive Hilfe an“, so Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger.

Die Experten des Fairness-Büros stehen Bäuerinnen und Bauern zur Seite, geben neutrale Einschätzungen zum Beschwerdefall und können auf Wunsch auch den Beschwerdegegner oder eine Schlichtungsstelle mit dem Thema befassen. „Sämtliche Anliegen werden kostenlos, anonym und – vor allem -vertraulich behandelt. So wird sichergestellt, dass Betroffene frei und ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen oder Androhungen Missstände aufzeigen können“, betont Köstinger.

Für die Leitung des weisungsfreien Fairness-Büros wird mit 1. März 2022 Dr. Johannes Abentung bestellt.

Unter www.fairness-buero.gv.at finden Sie Kontaktmöglichkeiten und weiterführende Informationen – inklusive einer Auflistung sämtlicher verbotener Geschäftspraktiken.