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Jetzt gehts los-Plus 30 Cent am Ferkelmarkt

Die steigende Ferkelnachfrage und ein knappes Angebot führen in dieser Woche zu einem deutlichen Preissprung von 30 Cent. Wartezeiten für Mäster sind unausweichlich.

Die letztwöchige Unsicherheit, ob sich die europäischen Ferkel- und Schlachtschweinemärkte tatsächlich bereits in einer nachhaltigen Trendwende befinden, kann diese Woche mit einem klaren „JA“ beantwortet werden. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist die Nachfrage im Steigen begriffen und gleichzeitig fällt das jeweilige Angebot überschaubar bis knapp aus. Noch selten dagewesene Preissprünge sind die Folge. Aus Sicht der Produzenten ist dies eine längst überfällige Entwicklung, um den steigenden Produktionskosten halbwegs Paroli bieten zu können, berichtet Johann Stinglmayr in der aktuellen Aussendung der VLV Ferkelringe. Vor allem in Deutschland fallen die dieswöchigen Preissprünge bei Ferkeln und Schlachtschweinen historisch hoch aus. Der Ferkelpreis (25kg/200er Gruppe) steigt in unserem Nachbarland von 29 auf 42 €/Stück.

In Österreich wird das Ferkelangebot zunehmend knapper. Bei einer gleichzeitig steigenden Nachfrage sind Wartezeiten für die Mäster im Ferkelbezug unausweichlich. Dieser Trend wird auch in den nächsten Wochen bestätigt werden. Die heimische Ferkelnotierung verbessert sich auf 2,35 €/kg.