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Tierwohl: Borchert-Kommission fordert mehr Geld für Umbau

Experten halten geplante Haushaltsmittel von 1 Mrd. € für unzureichend. Kritik an Özdemirs Plänen zur Haltungskennzeichnung.

Den Experten der Borchert-Kommission sind die 1 Mrd. € deutlich zu wenig, die Bundesagrarminister Cem Özdemir für den Umbau der Tierhaltung in den kommenden vier Jahren bereitstellen will. „Der Umbau kann so nicht gelingen“, heißt es in den jüngst aktualisierten Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung (Borchert-Kommission). Entscheidend sei vielmehr eine Finanzierung in Form laufender Tierwohlzahlungen auf der Basis langfristiger Verträge mit den Landwirten.

Gleichzeitig halten die Experten an ihren bisherigen Vorschlägen fest, um den Umbau der Tierhaltung in Deutschland zu finanzieren. In ihren aktualisierten Empfehlungen sprechen sie sich erneut für eine höhere Mehrwertsteuer von 19 % für tierische Produkte und damit den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% zurückzunehmen. Diese biete am ehesten die politische Chance für eine Umsetzung noch in dieser Legislaturperiode.

Sollten keine politischen Entscheidungen über eine Finanzierung des Umbaus und eine zielführende Kennzeichnung zustande kommen, erwartet die Borchert-Kommission von den politisch Verantwortlichen eine ehrliche Kommunikation.

Zwar könnten Tierwohlnischen am Markt ausgebaut werden, einen flächendeckenden Umbau der Tierhaltung werde es dann jedoch nicht geben. Durch ein Absenken von Bestandsgrößen und Tierzahlen sowie deutliche Preissignale biete diese zugleich Vorteile für den Klimaschutz und eine gesündere Ernährung. Mit Material von AgE

Und bei uns in Österreich fordert der VTG bei verschiedenen Aktionen gegen uns Bauern , dass Vollspaltenverbot. Wird der VGT mit seinen vielen Millionen dazu beitragen , dass wir Bauern umbauen könnem? Wir Bauern freuen uns schon darauf…….