You are currently viewing Landwirt in der Ukraine: ‚Ich kann meinen Mais nirgendwo hinbringen‘

Landwirt in der Ukraine: ‚Ich kann meinen Mais nirgendwo hinbringen‘

Viel Getreide, das für den Weltmarkt bestimmt ist, kommt nicht aus der Ukraine heraus. Landwirte und Experten warnen: Es drohe eine Nahrungsmittelkrise.

Viel Getreide, das für den Weltmarkt bestimmt ist, kommt nicht aus der Ukraine heraus. Es droht eine Nahrungsmittelkrise.

Die Ukraine ist unter anderem aufgrund seiner Lage und der Gegebenheiten des Bodens, der Wasserversorgung, der flachen Beschaffenheit eines der wichtigsten Länder für den Getreideanbau geworden.

Autor und Experte Scott Nelson erklärt, dass die Ukraine hier ein direkter Konkurrent für Russland ist. Ein Großteil des ukrainischen Getreideexports muss über die Schwarzmeerhäfen laufen. Solange also Russland den Export hier lahmlegt, profitiere Putins Reich am allermeisten davon. Das Interesse der Russen an der weiteren Blockade sei also groß.

Die Öffnung der Häfen im Schwarzen Meer sei entscheidend für die Getreideversorgung Afrikas sowie des Mittleren Ostens. Die Getreidepreise haben sich bereits verdoppelt. Der Experte gibt sich sehr besorgt. Es handle sich gerade um eine sehr kritische Situation.

Nelson rechnet mit großen Protesten in vielen Teilen der Welt, sollte sich an den Preisen und der Versorgungslage nicht bald etwas ändern. Mit Material von Rudy Bouma, Nieuwsuur, Twitter