You are currently viewing Greenpeace kritisiert AMA-Gütesiegel

Greenpeace kritisiert AMA-Gütesiegel

Laut Greenpeace könnte österreichisches Schweinefleisch mit AMA-Gütesiegel in Deutschland nicht mehr vermarktet werden, da die dortigen Mindeststandards nicht eingehalten werden. Die AMA kontert, System sei nicht vergleichbar.

„In Deutschland erfahren Kundinnen und Kunden in Supermärkten dank einer Kennzeichnung der Haltungsform direkt am Produkt, welches Tier wie gelebt hat. Es zeigt sich, dass eine transparente Kennzeichnung wirkt. Denn das führte in Deutschland bereits zu mehr Tierwohl. Ganz anders sieht es in Österreich aus: 90 Prozent des österreichischen Schweinefleischs würden in Deutschlands Supermärkten nicht mehr verkauft werden können – auch AMA-Fleisch erfüllt nicht die deutschen Tierhaltungs-Mindestkriterien“, heißt es auf der Webseite von Greenpeace Österreich. Dort wird die deutsche ITW-Stufe 1 mit dem AMA-Gütesiegel Kriterien verglichen.

„Aufgrund unterschiedlicher nationaler Anforderungen, zum Beispiel bei bestimmten Gewichtsbereichen, sind direkte Vergleiche einzelner Kriterien irreführend. Um verschiedene Systeme sinnvoll miteinander vergleichen zu können, muss Tierhaltung ganzheitlich betrachtet werden. Konkret liegt die AMA-Gütesiegel-Basis in manchen Bereichen etwas unter und in anderen etwas über den Anforderungen der deutschen ITW-Stufe 1“, teilte die AMA-Marketing mit.

Das AMA-Gütesiegelprogramm Schweinehaltung gehe in einigen Punkten über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. So seien seit heuer neue Platzanforderungen für die Schweinehaltung definiert. Demnach muss den Tieren zum Beispiel 10% mehr Platz (15 % bei Neubauten) zur Verfügung stehen. Im Rahmen eines Stufenplans sind weitere verpflichtende Erhöhungen des Platzangebots in den nächsten Jahren festgelegt.

Bis 2030 sollen eine Million Schweine – das ist jedes zweite Schwein im AMA-Gütesiegel-Programm – aus Haltungsformen mit wesentlich höheren Anforderungen kommen. Das bedeute mehr Platz für die Tiere sowie eingestreute Liegeflächen und in der höchsten Haltungsstufe auch entsprechender Auslauf. „Die dafür notwendige transparente Kennzeichnung ist gerade in der Finalisierung. Um das Ziel von einer Million „Tierwohl-Schweine“ zu erreichen, braucht es die Partnerschaft aller Beteiligten – vom Bauern über die Verarbeiter bis zum Handel“, heißt es von der AMA.

Greenpeace versucht jedes Jahr zum Start der Grillsaison mit wiederholten Studien , mit dubiosen Vorlagen der Methodik eine nicht- kausale Kette zwischen Keimen auf der im Handel gefundenem Fleisch und der Haltungsform bzw. Behandlung von Tieren her. Das in den Verkehr kommende Fleisch ist keimfrei und kann nur durch mangelde Hygiene in der Be – und Verarbeitung nachträglich verkeimen.

Die AGES – Untersuchung die von Greenpeace beauftragt wurde, ist in ihren Sinne geschrieben worden. Denn in einer vergleichbaren Studie der AGES mit einem deutlich höheren Probenumfang wurden mit 5,6% bei deutlich weniger untersuchten Fleischproben Antibiotika-resistente Keime nachgewiesen.

Die ZIB-1 hat mit ihren Beitrag zum Fleisch und Haltung noch ein Lügenmärchen nachgelegt. im Sinne des ORF und Greenpeace. Die NGO die in Österreich 140 Millionen bekommen für fast keine Arbeit und wir Bauern für viel Arbeit fast nichts …… wie lange lassen wir uns das noch gefallen ????