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Fehlende Impulse am Schweinemarkt und kein Lichtblick in Aussicht

Laut Österreichischer Schweinebörse fehlen dem Markt nach wie vor die entscheidenden
Impulse. Selbst der Preisanstieg vorige Woche brachte keinen Anstoß – sowohl für dieLandwirtschaft als auch für den Fleischverkauf. Dabei ist das Lebendangebot nicht son-
derlich üppig und die Schlachtgewichte sogar nach den letzten Tagen etwas rückläufig:

Auf dem österreichischen Ferkelmarkt lässt sich der Rückstau an vermarktungsfähigen
Ferkeln nicht abbauen. Die Verkaufsgewichte liegen in manchen Regionen schon auf sehr
hohem Niveau bei fast 40 kg.

Europaweit leiden die Ferkelmärkte unter der schwachen Nachfrage. Die europäischen
Ferkelnotierungen halten sich auf konstantem Niveau.

Insgesamt verläuft der europäische Fleischmarkt sehr ruhig mit einem rückläufigen Ange-
bot bei gleichzeitig schwacher Nachfrage. In den Mittelmeerregionen sorgen Urlauber für
zusätzliche Impulse. In Spanien zog die Notierung lediglich um einen Cent an. Aufgrund
der Hitzewelle nimmt das Angebot an schlachtreifen Schweinen weiter ab. Die durch-
schnittlichen Schlachtgewichte liegen etwa 2 kg unter dem Niveau der letzten zwei Jahre.
Italien und Frankreich meldeten höhere Notierungen, wobei auch hier das durchschnitt-
liche Schlachtgewicht zuletzt nachgab. Die Auszahlungspreise der niederländischen und
dänischen Schlachtunternehmen blieben unverändert.
In Deutschland sind die Schweinepreise nach wie vor unter Druck. Die Urlaubs- und
Feriensaison dämpft den Absatz von Schweinefleisch. Trotz des geringen Schlacht-
schweineangebots gestaltet sich die Vermarktung schleppend. Es wird berichtet, dass
einige Schlachtunternehmen Hauspreise deutlich unter Notierungsniveau zahlen und die
Stückzahlen aufgrund der verhaltenen Fleischnachfrage reduzieren.